Dienstag, 6. Dezember 2011

Nicht kleckern, sondern klotzen, liebe Verlage!

Es hat Jahre gedauert, bis gerade die deutsche Verlagslandschaft das eBook für sich entdeckt hat. Selbst mit der Einführung des Sony PRS-505 (und damit gleichzeitig der Einführung von eInk-Displays und dem ePub-Format) im Jahr 2009 war nur ein Bruchteil des deutschsprachigen Sortiments als eBooks erhältlich.

Inzwischen lassen sich die meisten Neuerscheinungen als eBooks finden, nur bleibt für die Entwicklung des eBook-Segments auch weiterhin das zögerliche oder konzeptlose Verhalten vieler Verleger der ärgerlichste Stolperstein.

Lassen wir jetzt einmal die Verlage außer Acht, die eBooks gezielt negieren oder zumindest bewusst ausblenden. Wer seine Titel nicht als eBooks veröffentlichen will, verliert den Anschluss an das entwicklungskräftigste Marktsegment. Das ist schon in Ordnung, diese Entscheidung muss nur jeder Verleger mit sich selbst ausmachen.

Schlimmer sind dagegen fast schon die Verlage, die nun "irgendwas mit eBooks" machen. Und das so halbherzig, so undurchdacht und planlos, dass man nur mitleidig oder verärgert den Kopf schütteln möchte.
Da werden aus einem großen Sortiment zum Start mal ein paar Titel als eBooks veröffentlicht. Einen, oder sollen wir gleich zwei wagen? Man möchte den Markt mal antesten. Man weiß ja nie, wie sich das so entwickelt ...

Liebe Verleger: Das entwickelt sich!
Das entwickelt sich selbst in einer so zögerlichen und zaudernden Kultur wie der deutschen bereits seit zwei, drei Jahren! Sie müssen hier nicht irgendeinen kleinen Zeh ins kalte Wasser hängen! Das Wasser ist temperiert, es gibt Liegen am Pool, und es wird Sie definitiv keine Makrele in den Zeh beißen!
Wie wollen Sie in einem neuen Marktsegment Kunden gewinnen, wenn Sie ihnen nicht das bieten, was sie in gedruckter Form kennen? Warum sollten diese Kunden Sie ernst nehmen, wenn sie deren (Kauf- und Lese)Interesse ganz offenkundig nicht ernst nehmen?

Und, ja, es stimmt, der eBook-Markt ist noch relativ klein. Umso wichtiger ist es, ihn wachsen zu lassen. Und den Dünger dafür halten Sie in der Hand, liebe Kollegen Verleger: Ihr Sortiment! Verkaufen kann sich nur, was angeboten wird.
Nicht die Kunden gestalten den Markt. Oder gar die Gesellschaft. Die Verlage tun es. Oder in zunehmendem Maße selbst publizierende Autoren (und nehmen Sie diese bitte ernst! Die erfolgreichen denken kundenorientiert).

Wenn Sie Ihr Sortiment nicht als eBooks anbieten, werden sich kaufinteressierte Kunden nach einem Anbieter umsehen, der ihnen mehr Auswahl bietet bzw. ihnen überhaupt eine Auswahl anbietet. Oder sich im schlimmsten Fall in der Torrent- und P2P-Szene umsehen und sich das (reichhaltige, gut aufbereitete) Sortiment illegaler Kopien herunterladen.
Aus dem schlichten Grund, weil viele Titel nach wie gar nicht oder in schlechter Umsetzung erhältlich sind. Womit uns allem ja unglaublich geholfen ist, nicht wahr?

Da der eBook-Markt noch klein ist, rechnen sich Verkäufe vor allem über die Masse. Habe ich also keinen Bestseller zur Hand, muss ich durch dem Umfang meines Sortiments punkten. Und das geht nur, indem man viele Titel digital anbietet. Viele! Nicht nur ein paar. Und, ja, das kostet Investitionen. Aber, tut mir leid, nur den Bruchteil dessen, als wenn man die Romane gedruckt neu veröffentlichen würde.
Das geht also schon. Wenn man will.

Gerade durch die shopgebundenen Lesegeräte wie den Amazon Kindle oder den Kobo Touch (oder das iPad) bekommen Mitnahmeverkäufe eine zunehmende Bedeutung, so wie ein Themen- oder Autorendisplay im Buchhandel.
Wer eBooks eines Autors kauft, wird im Shop meist darauf hingewiesen, welche anderen eBooks des Autors erhältlich sind. Oder was Kunden (meist themennah) auch noch gekauft haben. Und hier sollten die eBooks IHRES Sortiments gelistet sein. Das können sie aber nur, wenn sie digital vorliegen.
In einer unendlich großen Auslage wie der eines Online-Shops ist es zwingend nötig, so viel Auslagefläche wie möglich einzunehmen. Das geht aber nur, wenn Sie viele Titel online stellen. Sehr viele. Nicht nur ein oder zwei. Um es mal so zu versuchen. Damit gehen Sie in der Masse unter. Und scheitern. Nicht am eBook. Sondern an Ihrer zaghaften Herangehensweise.

Der nächste Punkt, bei dem so gerne gekleckert wird: die Umsetzung.
Nach nun bald drei Jahren sollte man meinen, es hätte sich ein gewisser Qualitätsstandard bei eBooks durchgesetzt. Vor allem in einer Branche, die traditionell auf die saubere und hochwertige Umsetzung ihrer gedruckten Ausgaben (meist) einen hohen Wert legt.
Selbst Ende 2011 sind fehlende Cover noch weit verbreitet. Verkaufen Sie ihre Bücher auch ohne Bucheinband, mit einem Dummy-Hülle in der Auslage des Buchhandels? Ihnen fehlen die Rechte für die digitale Verwertung? Da besorgen Sie sich diese! Für die gedruckte Ausgabe war das Geld ja schließlich auch da. Also was soll das?
Noch ärgerlicher sind die noch immer anzutreffenden lieblosen Konvertierungen der PDF-Druckvorlage. Harte Zeilenümbrüche mitten im Satz, Bindestriche mitten im Wort, uninspirierte Leerzeilen mitten im Text, isolierte Seitenzahlen in einer eigenen Zeile ... - würden Sie so etwas als Buch lesen oder veröffentlichen wollen? Ich hoffe nicht. Aber als eBook geht das in Ordnung? Ich denke nicht.
Eine mangelnde Typografie (ja, trotz aller technischer Schwächen lässt sich per CSS einiges erreichen) oder fehlende Inhaltsverzeichniss (anklickbare, nicht einfach eine Seite im eBook ...) zähle ich da sogar noch zu den Kinderkrankheiten.

Fehler passieren. Aber eines sollte dann selbstverständlich sein. Wenn diese Fehler erkennt und bekannt werden, dann gehören sie behoben. Schnell und flexibel. Fehler im Büchern waren ärgerlich und ihre Beseitigung in einer Neuauflage teuer. Bei eBooks sind sie es nicht.
Nie war es einfacher als mit eBooks, Fehler zu korrigieren. Die Leser helfen Ihnen ja sogar beid er Fehlersuche. Nichts stößt daher bei Lesern auf weniger Verständnis, wenn diese Fehler nicht behoben werden.

Wenn Sie aus Ihrem Sortiment keine eBooks machen wollen, meintwegen.
Aber wenn Sie sich dazu entschließen, dann machen Sie es bitte richtig. Machen Sie es beherzt und forsch (doch, trauen Sie sich!) und mit demselben Anspruch an Qualität bei der Umsetzung.
Betrachten und behandeln Sie ein erfolgversprechendes Zukunftsmodell nicht als ungeliebte Resteverwertung.

Kommentare:

  1. Thomas, ich bin Werberater a.A. und hatte nie einen Verlag als Kunden. Natürlich habe ich auch keine Marktdaten. Leser. Käufer. Sortiment. Auflagen. Umsätze. Gewinn. Sowohl pBuch als auch eBuch. Also spekuliere ich und nehme ein Beispiel aus meiner Praxis. Vier Wochen nach Einführung einer neuen Schrift ist kein Umsatz mehr damit zu machen. Das Geschäft mit *Platten* geht weiter in den Keller. Also. Wenn es die aktuellen Topseller auch als eBuch gäbe, gingen die Reader bestimmt besser ... und die Buchumsätze in den Keller. Selbst wenn man das bezweifelt, das Potential bleibt bescheiden. Ich glaube nämlich nicht, dass der Reader eine Erfolgsgeschichte ist. Deshalb würde ich einem Kunden nicht empfehlen, ins eBook-Geschäft so einzusteigen wie Du es empfiehlst.

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  2. Eines, das eBooks und pBooks deutlich voneinander unterscheidet ist ihr Lebenszyklus.
    Üblicherweise ist ein gedrucktes Buch im mittleren Verkaufsrang ca. sechs Monate nach Erscheinen "tot". Danach lässt es sich noch einmal als Paperback wiederbeleben, und das war's dann. Endstation Wühltisch.
    Noch krasser sind Romanhefte (auch wenn deren Zahl seit Jahren ohnehin rückläufig ist). Ein, zwei Wochen am Kiosk, danach sind sie aus den Augen, aus dem Sinn.

    eBooks verkaufen sich anders. Natürlich wird auch direkt nach Erscheinen üblicherweise der meiste Umsatz damit gemacht - aber danach bricht er nie so völlig ein oder weg wie im gedruckten Medium.
    Meine Verkauferfolge mit "Rettungskreuzer Ikarus" habe ich sechs(!) Jahre nach Erstveröffentlichung und zweieinhalb Jahre nach Neuveröffentlichung. Im Buchbereich eine undenkbare Zeitspanne. Wer sollte Bücher so lange lagern?

    Natürlich werden die Buchverkäufe zurückgehen, wenn die eBook-Verkäufe steigen. Aber alle Untersuchungen weisen bisher darauf hin, dass das kein Eins-zu-eins-Prozess ist.
    Durch eBooks finden offensichtlich Kunden erst wieder zum Lesen, die das gedruckte Buch - auch nicht über den Umweg Remittenden oder Bücherei - nicht (mehr) erreicht hat.

    Das eBook erreicht also neue Käuferschichten. Und diese (neuen!) Käufer erreiche ich nur, wenn ich ihr einmal gewecktes Bedürfnis adäquat befriedige.
    Vor fünfzehn Jahren habe ich selbst über die gelästert, die mit einem Handy die Straße entlangstolziert sind. Heute ist mobiles Telefonieren/Einkaufen/Surfen/Kommunizieren eine Selbstverständlichkeit und ein Milliardenmarkt.
    Wenn man Gelegenheiten nicht als Möglichkeiten begreift und aufgreift und nicht bereit ist, sich mit diesen neuen Mechanismen auseinanderzusetzen, sollte man tatsächlich nicht ins eBook-Geschäft einsteigen.

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  3. Ich bin weder Verleger noch in der Werbebranche tätig, sondern ganz einfach nur begeisterte Leserin. Und seit ich den Reader habe, lese ich noch viel mehr.

    Aber ich habe schon diverse Ebooks auf englisch gekauft, weil sie auf deutsch nicht erhältlich sind. Ich habe mich auch schon auf den dunklen Seiten des Internets umgeschaut, und war erstaunt, über die Auswahl (auch wenn es beim umherschauen geblieben ist). Wenn ein Ebook nicht lieferbar ist, kaufe ich nicht das Papierbuch, sondern sehe mich nach anderen Quellen um (bisher jeweils englische Version) oder verzichte auf das Buch. Wenn also die Verlage freiwillig auf mich als Kundin verzichten wollen, ist das ihr Problem. Ich bin bereit, für meinen Lesestoff zu bezahlen, wenn er mir auch angeboten wird. Aber vermutlich ist jeder User der mangels Angebot in die dunklen Seiten des Internets getrieben wurde, ein verlorener Kunde.

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  4. @Dietmar Liste

    Es mag sein, dass eReader noch keine Erfolgsgeschichte *sind*. Aber vor 20 Jahren (in Zahlen: im Jahre 1990) hätte auch niemand mit dem Erfolg des Handys gerechnet. Jetzt werden mit Handys Milliardenumsätze gemacht.

    Zurück zum eReader: Nach der Anschaffung werde ich mir definitiv kein pBook mehr zulegen. In der Szene moderner Verleger (Danke Herr Knip) und selbständiger Autoren (Danke Herr Clauß) ist die Auswahl an guter Literatur groß genug. Ich kann damit leben, wenn die etablierten Verlage ihre Kundschaft verlieren wollen und daran letztlich untergehen werden.

    Die Literatur wird wegen eBooks genausowenig zugrunde gehen, wie die Musik durch die Einführung des MP3-Formats.

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  5. ... ich hab keine Ahnung, wieviele Reader verkauft sind und wieviele genutzt werden. Ich weiß auch nicht, wie sich das Lesen entwickelt. Ja, Mails und SMS brummen in ungeahntem Maß. Aber liest die mobile generation Bücher? Natürlich, fragt sich nur mit welcher Tendenz. Seis drum. Hier geht es um die Frage, ob ich als Verlag parallel zum pBuch eBooks anbieten soll. Ich fänds gut, aber ich habe meine Zweifel, ob das was bringt.

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  6. Bringt es der Musikindustrie etwas, MP3 neben CDs zu veröffentlichen? Bringt es der Filmindustrie etwas, Video-on-Demand neben DVDs und Blue-Rays anzubieten?
    Ganz offensichtlich, denn beide Branchen tun es, und das in immer weiter zunehmendem Umfang.

    Und beide tun es aus einer einfachen Erkenntnis heraus: Mehrere Medien bedeuten zusätzliche Verkaufskanäle und damit mehr potenzielle Kunden, die man erreichen kann.

    Buchverleger, die auf eBooks verzichten, verzichten bewusst auf einen immer populärer werdenden Verkaufskanal.
    Wenn man sich das leisten kann, kann man das ja gerne tun. Es zeugt nur leider auch von mangelnder Kundenorientierung. Und diese sollte sich kein Unternehmen leisten.

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  7. @Dietmar Liste: Ich weiss nicht, ob die mobile Generation Bücher liest. Vielleicht, vielleicht auch weniger als die letzte Generation. Aber wenn die mobile Generation Bücher liest, dann besteht eine sehr grosse Chance, dass diese Generation Ebooks liest. Gerade weil die Generation mobil ist, kann ich mir gut vorstellen, dass auf dem Handy oder auf einem Tablet gelesen wird. Das sind zwar keine Reader, diese Geräte verarbeiten aber die selben Ebooks wie ein Reader. Und ich glaube, dass wir erst am Anfang des Tablet-Trendes sind.

    Ihre Argumentation erscheint mir etwas seltsam. Sie gehen davon aus, dass die mobile Generation nicht liest, also braucht es keine Ebooks. Mit der selben Argumentation müssten auch keine Papierbücher mehr gedruckt werden.

    Ausserdem vergessen Sie eine andere Generation, diejenige, welche nicht mit Computer aufgewachsen ist, aber im Arbeitsleben und privat diese Geräte schätzen gelernt hat. Diese Generation wird älter, klein gedruckte Bücher werden schwieriger zu lesen. Das ist die Generation, welche es schätzen wird, auf dem Reader mit grossen Schriften weiterhin ohne Probleme lesen zu können.

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  8. "Buchverleger, die auf eBooks verzichten, verzichten bewusst auf einen immer populärer werdenden Verkaufskanal."
    Kann ich 100% zustimmen... Als eBook-Reader Hersteller merken wir deutlich die steigende Nachfrage. Wenn in MediaMark Prospekt und bei Lidl werden sogar Reader von einen relativ unbekannten Marke wie Pocketbook angeboten, zeigt es steigende Interesse von Kunden und Vertriebskanälen... Und wenn die Verlage diese Entwicklung "verschlafen", irgendwann könnte für diese Verlage "zu spät" sein, um auf zu wachen..

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  9. Ich lese hier und anderswo, dass die (großen) Verlage doof sind und dass das eBook eine Erfolgsgeschichte ist. Aber ich finde keine Marktdaten. Und solange ich die Zahlen nicht bekomme, darf ich spekulieren. Es wird immer weniger gelesen (Bücher, Zeitungen, Zeitschriften). Die Preisbindung sichert hohe Gewinne, zumal die Produktionskosten sinken und sinken (1,00/Buch). Da versaue ich mir doch nicht das Geschäft mit eBooks von Neuerscheinungen. Wie gesagt, ich bin und vertrete kein/en Verlag. Ich schmunzle nur bei so viel Euphorie hier. Ich habe zwei Reader und lese damit viel, viel mehr als je zuvor. In meinem Umfeld sieht es ganz anders aus.

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  10. Ich habe die Euphorie als Verleger - also als einer, der am anderen Ende der Überweisung sitzt. ;-)
    Es geht auch nicht nur um eine Goldgräberstimmung, sondern um mittel- bis langfristige Investitionen und Weichenstellungen. Die Verlage haben schon einmal knapp 10 Jahre verschlafen und nicht verstanden, dass sie es selbst sind, die den Markt gestalten.
    Da wartet man nicht wie die Jungfrau aufs Kind(le) ...

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  11. @Dietmar Liste: Ich gehe mit Ihnen einig, momentan sind die Leser von Ebooks (egal mit welchen Devices) in der Minderheit. Aber wenn man die Marktentwicklung auf dem Amerikanischen Kontinent anschaut, reden wir hier von einem wachsenden Markt. Da müssen jetzt die Weichen gestellt werden, bevor die Kundschaft abspringt.
    Ich bin wegen mangelndem Angebots auf englische und gemeinfreie Ebooks umgestiegen. Das heisst, mich haben die deutschen Verlage weitgehend als viellesende Kundin (auch von Papierbüchern) verloren. Und ich vermute, dass ich nicht die einzige bin. Je länger die Verlage zuwarten, desto mehr potentielle Kunden verlieren sie an die frendsprachigen Verlage oder an die Tauschbörsen/illegalen Downloads. Ob diese Kunden später zurückkommen, wenn dann irgendwann das Angebot doch da ist, weiss ich nicht. Bei den fremdsprachlern vielleicht. Bei den illegalen vermutlich eher nicht. Die haben gelernt, dass es die grössere Auswahl an Ebooks besser formatiert gratis gibt. Und dann erst noch ohne den behindernden Kopierschutz.

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    1. Da ich selbst als Autorin mit einer doch recht angesehenen "Lesergemeinde" seit kurzer Zeit nach langen Jahren Print auf eBook umgestiegen bin, kann ich vielleicht ein paar Eindrücke wiedergeben? Die fast einhellige Meinung "meiner" Leser war: Bedauern - und die Frage: Und wann gibt`s das Buch als Print? Wenn ich allerdings zurückdenke, kann ich mich erinnern, dass ich mal in einer Diskussion ernsthaft die Meinung vertreten habe, das Internet werde sich nicht durchsetzen ... Ich finde, dass "e" ein sehr faszinierendes neues (technisches) Medium ist, um "pur" zu lesen. Und dass es dringend angeraten wäre, sich verlagsseits Gedanken zu machen, wie man damit umgeht ...

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  12. Man darf ja nicht übersehen, dass in Deutschland immer noch 99% dem Umsatzes mit gedruckten Werken gemacht werden.
    Völlig auf eBooks umzusteigen hieße ja, es sich mit dem allergrößten Teil seiner Leser zu verscherzen.

    Jeder Unterhaltungsmarkt kommt allerdings erst in Fahrt, wenn gnügend "Treibstoff" da ist. VHS-Kaufkassetten, CDs, Computerspiele, MP3s, etc, etc. Da machen eBooks keine Ausnahme.

    Nur: Wer heute eine Entwicklung verpasst, darf sich morgen hinten anstellen.

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