Dienstag, 27. November 2012

Liebe Amazone, ich denke ernsthaft an Scheidung ...


Liebe Amazone, sei mir nicht böse, aber ich finde dich nicht mehr so attraktiv wie früher.
Sicher, im Lauf der Jahre schleicht sich die Gewöhnung ein. Das ist in jeder Beziehung eine lauernde Gefahr. Aber bei dir werden mir immer deutlicher die Charakterzüge bewusst, die mich an dir stören. Und andere Mütter haben auch hübsche Shops, weißt du? 

Mittwoch, 21. November 2012

Eigentlich hilft nur eines: Schreiben.

Im letzten Beitrag ging es darum, sein eBook zu veröffentlichen. Das ist der erste, wichtige Schritt, um seine Leser zu erreichen.
Aber war es das schon? Erreicht man damit tatsächlich seine Leser? Verkauft sich ein Titel nur, weil man ihn veröffentlicht hat? Im besten Fall schon. Normalerweise beginnt die Arbeit ab jetzt erst richtig. Und im schlimmsten Fall macht es richtig Arbeit. Widmen wir uns dem schlimmsten Fall.

Montag, 19. November 2012

Wo veröffentliche ich mein eBook?


Wer als Autor den "Sprung ins kalte Wasser" wagt und sich als Self Publisher behaupten möchte, steht ziemlich rasch vor der Frage, wo und wie er eigentlich seine Texte selbst veröffentlichen kann.
Welche Möglichkeiten gibt es? Welche Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern? Worauf sollte man insgesamt achten?

Mittwoch, 31. Oktober 2012

In drei (kleinen) Schritten zum eigenen eBook-Shop

Dieses Mal dankenswerterweise ein Gastbeitrag von Myra Çakan, arbeitsame Autorin außerirdischer Abenteuer.
Interessant sowohl für Autoren, die über einen eigenen Shop nachdenken, als auch für Leser, die sich fragen, warum nicht viel mehr Autoren einen eigenen Shop aufziehen und was das an Aufwand bedeutet.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Amazon Kindle Fire - ein erster Eindruck



Heute kam es, direkt am Erstverkaufstag:

Amazons erstes Tablet auf Android-Basis, der Kindle Fire. Ich habe mir aus beruflichen Gründen bewusst nicht das neue HD-Modell zugelegt, sondern das Vorgängermodell für 159,- Euro, das in den USA bereits seit gut einem Jahr erhältlich ist. Alles, was hier gut aussieht, dürfte auf dem HD-Modell noch besser aussehen. Ich teste aber lieber das schwächste Glied in der Kette.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Unterstützt euren Buchhändler vor Ort! Ja, welchen denn ...?


Die zunehmende Verbreitung des eBooks ist für den stationären Buchhandel eine Herausforderung, keine Frage.
Leser, die digital einkaufen, haben keinen (oder deutlich weniger) Grund, noch in eine Buchhandlung zu gehen. Autoren, die digital veröffentlichen, benötigen den Buchhandel nicht mehr als Verkaufs- und Vertriebsplattform.

Initiativen, den "Buchhändler vor Ort" zur Anlaufstelle für Einkäufe übers Internet sind zum einen ... ausbaufähig und gehen zum anderen für mich an der Realität vorbei. Der Ansatz von libreka, beim eBook-Kauf einen lokalen Buchhändler als - ja, was eigentlich? - Bezugsadresse anzugeben, löst bei mir eher Kopfschütteln aus.

Dienstag, 16. Oktober 2012

KDP Select: Wie werde ich reich in fünf kostenlosen Tagen?


Antwort: gar nicht. So, das war jetzt mal ein kurzer Blogeintrag. Ich geh' jetzt wieder spielen. :-)
Worum es eigentlich geht? Um die Schnelligkeit, in der sich das Kindle Select-Feature auf dem deutschen Markt abnutzt.

Dienstag, 25. September 2012

eBooks kosten ja nichts in der Herstellung ...

Ich bin ein Verfechter günstiger eBook-Preise. Das ist seit 2002 so, das habe ich bei allen eBooks, die unter meiner Regie erschienen sind, so umgesetzt, und von dieser Position werde ich nie abrücken.
Doch es ärgert mich, wenn Spottpreise für digitale Literatur verlangt werden, mit dem Hinweis, "das eBook zu erstellen kostet ja nicht" oder "nur ein paar Cent".

Sonntag, 10. Juni 2012

Wie werde ich eBook-Millionär?

Eine einfache Frage, auf die ich gerne eine einfache Antwort geben können würde. Dieser Artikel wird Ihnen allerdings keine Anleitung dazu geben "Wie werde ich reich in 30 Tagen und gebe Thomas die Hälfte davon ab?" (danke, gerne! ^^), sondern ich analysiere den Erfolg von Tina Folsom.

Donnerstag, 10. Mai 2012

War's das mit eInk?

Lesegeräte mit einem eInk-Display hatten für eBooks eine neue Epoche eingeläutet. Erst durch sie fanden eBooks ein breiteres Publikum. Vor allem mit dem Amazon Kindle in den USA. Erstmals gab es eine elektronische Darstellungsweise, die nicht mehr pixelig war, sondern dem gedruckten Text sehr nahe kam.


Warum ich in der Vergangenheit rede?

Weil sich die Frage stellt, welche Zukunft eInk noch hat.

Samstag, 31. März 2012

Testbericht zum Pocketbook 622 Touch

Für diesen Test habe ich dankenswerterweise ein Gerät von Pocketbook Deutschland überlassen bekommen.

Das Pocketbook 622 Touch Edition ist das neueste eInk-Gerät des in der Ukraine ansässigen Unternehmens Pocketbook. Es nutzt ein Pearl Display mit kapazitivem Screen (also ohne IR-Sensor wie z.B. Sony PRS-T1), bei einem 6-Zoll-Display und verfügt über Wifi.
Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 159.- Euro. Das bedeutet zu Beginn 2012 ein oberes Preissegment im Vergleich zu den aktuellen eInk-Lesegeräten von Kindle oder Kobo.

Sonntag, 18. März 2012

Interview mit eBook-Pionier Wilfried A. Hary

Die wenigsten der heutigen Leser wissen es - eBooks gibt es in Deutschland bereits seit über 25 Jahren, genauer gesagt, seit 1986! Damals hat sich der Romanautor Wilfried A. Hary an die meines Wissens nach erste kommerzielle Verwertung von Texten in elektronischer Form gewagt, auch wenn damals natürlich alles ganz anders aussah als heute ...

Wilfried hat sich die freundlicherweise Zeit genommen, mir für ein Interview zur Verfügung zu stehen.

Sonntag, 26. Februar 2012

Was die eBook-Branche (schleunigst) von beam eBooks lernen sollte ...

Was wir (nicht nur) in Deutschland seit 2011 erleben ist, dass viele eBook-Shops immer mehr zu einer Schützengraben-Mentalität übergehen.
"Implementierte Shopanbindung" ist das Zauberwort. Amazon hat seinen Kindle, Kobo seinen Kobo, Thalia seinen OYO, Weltbild "den besten eBook Reader", Libri hat's mit dem Aluratek versucht.

Das macht das Lesen einfach, das macht das Einkaufen komfortabel. Ein echter Mehrgewinn für den Leser also, nicht wahr? Nein, ganz im Gegenteil!

Samstag, 11. Februar 2012

Lohnt es sich, eBooks mit KDP Select zu veröffentlichen?

Seit Ende 2011 bietet Amazon sein KDP Select-Programm auch für deutsche KDP-Nutzer an. Was ist KDP Select?
Kurz gesagt stellt man damit die dafür ausgewählten eBooks allen Amazon Prime-Kunden kostenlos zur Verfügung. Zum Ausgleich dafür hat Amazon einen Fund eingerichtet, der monatlich neu bemessen wird (im Januar waren es 700.000 US$, für Februar sind es 600.000 US$). Aus diesem Fund erhält man entsprechend der Downloadzahlen einen Betrag ausgezahlt.
Als Bonus ermöglicht es KDP Select, eBooks innerhalb der ersten 90 Tage ab Veröffentlichung (in denen das eBook nur exklusiv bei Amazon angeboten werden darf) für bis zu fünf Tage kostenlos anzubieten. Etwas, das für KDP-Autoren ansonsten unmöglich ist.
Wer detaillierte Infos möchte, dem empfehle ich einen Blick in die FAQ von KDP Select.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Preisgestaltung bei eBooks

Für gedruckte Bücher gilt gemeinhin eine Regel: Selbst verlegende Autoren oder Kleinverleger können einen Titel eigentlich nie so günstig herstellen und anbieten wie ein etablierter großer Verlag. Mit zunehmender Auflagenhöhe wird der Preis pro Einzelexemplar zunehmend geringer.
Zahlt man für ein dünnes Taschenbuch bei einem guten Digitaldrucker in einer 300er Auflage vielleicht noch um die 3 bis 4 Euro pro Exemplar, kann dieser Preis bei einem Offsetdrucker und einer Auflage von 1500 schnell auf ca. 1,50 Euro fallen. Bei einer fünfstelligen Auflage liegen wir schließlich weit unter einem Euro pro Band.
Mit zunehmender Auflagenhöhe lässt sich der Preis also immer konkurrenzfähiger gestalten.

Diese Gesetzmäßigkeit spielt beim eBook keine Rolle mehr bzw. sie kehrt sich sogar ins Gegenteil um. Je größer ein Verlag ist, desto teurer muss er seine eBooks anbieten. Und DAS ist eine Chance für jeden kleinen Anbieter.

Montag, 9. Januar 2012

Wie informiert man sich 2012 über eBooks?

Dies ist zum Jahresbeginn 2012 eine kleine Übersicht für alle, die in eBooks reinschnuppern wollen, sich mit Gleichgesinnten austauschen wollen oder eben noch ein paar (Einsteiger-)Fragen haben.

Ich liste hier mit inzwischen elf Jahren eBook-Erfahrung nur solche Seiten, die ich für relevant halte. Es fühle sich also bitte kein Betreiber auf die Füße getreten. ;-)

Mittwoch, 4. Januar 2012

eBooks über Amazon KDP und die Umsatzsteuer

Diese Beitrag dient hoffentlich als Anleitung für umsatzsteuerpflichtige deutsche Verleger und Autoren, die über Amazon KDP ihre eBooks selbst anbieten.
Eine Gewähr, dass alle Angaben zu 100% korrekt sind, übernehme ich nicht. Im Zweifelsfall bitte selbst nachfragen.
Ich habe ihn so gegliedert, dass man die Punkte genau in der Reihenfolge abarbeiten kann wie sie anfallen.