Dienstag, 27. November 2012

Liebe Amazone, ich denke ernsthaft an Scheidung ...


Liebe Amazone, sei mir nicht böse, aber ich finde dich nicht mehr so attraktiv wie früher.
Sicher, im Lauf der Jahre schleicht sich die Gewöhnung ein. Das ist in jeder Beziehung eine lauernde Gefahr. Aber bei dir werden mir immer deutlicher die Charakterzüge bewusst, die mich an dir stören. Und andere Mütter haben auch hübsche Shops, weißt du? 


Da ist zuerst dein 35/70-Auszahlungsmodell.
Viele denken gar nicht mehr daran, dass du zur Anfangszeit von KDP (damals noch DTP) durchgehend nur (ja: nur) 35% ausgezahlt hast. Vom Nettopreis. Mehr war nicht drin. Natürlich war das mehr als die US-Verlage ihren Midlist-Autoren ausgezahlt haben. Und deshalb haben diese Autoren auch gejubelt.
Aber ich kenne deutsche eBook-Shops, die seinerzeit schon mehr ausgezahlt haben. Und bei einem von ihnen bin ich bis heute zufriedener Partner.

Dann kam Apple mit dem iPad.
Und stellte die Welt mal kurzerhand auf den Kopf. Auch für dich. Denn mit dem iPad kam auch iBooks. Und das 70/30-Modell, entsprechend der Auszahlung bei den Apps.
70 Prozent. Das Doppelte von dem, was du ausgezahlt hast. Du hast natürlich prompt nachgezogen und auch 70% angeboten. Aber hast du das konsequent durchgezogen? Nein, wie ein bockiges Kind hast du festgelegt, dass diese 70% gefälligst nur für die Preisspanne zwischen 2,99 und 9,99 Euro bzw. US-Dollar ausgezahlt wird.
Wer günstiger oder teurer anbietet, muss sich eben mit 35% begnügen. Basta!

Ich meine, was soll das?
Siehst du das als persönlichen Charakterzug, als liebenswerte Eigenheit? Mir ist kein anderer Shop auf der Welt bekannt, der solch ein Auszahlungsmodell verwenden würde. Wozu auch? Es ist anwenderunfreundlich. Und mit Anwendern meine ich uns, die KDP-Autoren. Die, die den Content erstellen und liefern, mit dem du Geld verdienst.

Dann ist da die Sache mit Select.
Das habe ich in meinem Blog schon mehrfach behandelt.
Dass es sich schneller abgenutzt hat als eine Packung Windeln bei einem Neugeborenen, geschenkt. Aber was soll dieses Pochen auf die Exklusivität für 90 Tage? Hast du das wirklich nötig? Fürchtest du, dass die Kunden ansonsten scharenweise denselben Titel in anderen Shops einkaufen würden?
Ich meine, wir reden hier von KDP. Selbst mit der Handvoll Bestseller-Autoren, die inzwischen daraus hervorgegangen sind, sind die meisten von uns eher No Names. Kaum einer kommt wegen uns zu Amazon oder kauft wegen uns einen Kindle.
Wenn es dein Versuch ist, uns Autoren an dich zu binden, weil wir in diesen 90 Tagen ja ach so viel verkaufen, dass wir gar nicht mehr zu den anderen Shops wollen: nein, vergiss es. Ich warte inzwischen bei jedem Select-Titel ungeduldig auf das Ende der 90 Tage oder entscheide mich bei neuen Titeln meist bewusst dagegen.
Verbiete deinem Partner nie, mit anderen zu flirten. So verliert man jemanden schneller als man ihn (oder sie) hält.

Die übrigen Punkte kann ich etwas schneller abhandeln. Jeder nur ein kleiner Mosaikstein, aber letzten Endes doch "another brick in the wall".

Kein Hinweis mehr auf DRM-freie eBooks
Bis vor Kurzem noch konnte man in der Produktinformation den Hinweis finden "Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung". Damit konnte ich Kunden darauf hinweisen, dass diese eBooks ohne DRM sind. Das war und ist für viele Kunden eine wichtige Kaufentscheidung.
Es wäre schön, wenn mich mein Partner unterstützt, nicht sabotiert.

Du entscheidest, ob Käufer einer früheren Version auch die neue erhalten.
Ich erstelle ein eBook und lade es bei dir hoch. Irgendwann finde ich einen Fehler. Oder erstelle ein neues Cover. Und lade die neue Version in KDP hoch.
Nun war es noch nie so, dass Käufer der alten Version automatisch die neue auf ihr Kundenkonto eingespielt bekamen. Ich musste dich bitten, eine entsprechende Information an die Käufer zu schicken. Aber machst du das? Nein, du entscheidest, ob die Änderungen so groß sind, um die Kunden davon in Kenntnis zu setzen. Und wenn nicht, dann nicht. Wenigstens einer von uns beiden, der an seine Kunden denkt ...

Du schaffst es bis heute nicht, uns eine Abrechnung zukommen zu lassen, die vor dem deutschen Finanzamt (nach geltenden EU-Vereinbarungen!) Bestand hat.
Stattdessen muss ich auf eine Pseudolösung zurückgreifen, auf die du in deinen FAQ sogar selbst hinweist. Da fühlt man sich doch gleich gut aufgehoben, wenn der Ärger nur an einem selbst hängen bleibt. Denn dich betrifft das ja nicht. Du rechnest ja in Luxemburg ab.

Die Auszahlung per US-Dollarscheck bei US-Verkäufen.
Obwohl ich zugeben muss, sie hat eine heitere Note. Es ist schwer, einen deutschen Bankangestellten mehr zu verblüffen als mit einem US$-Scheck im Jahre 2012 (oder 2010, als ich meinen ersten einreichte). In Europa leben wir inzwischen im 21. Jahrhundert. Schecks sind nicht nur unüblich, sie werden auch dementsprechend behandelt. Das heißt, wir (ja: wir, nicht du) dürfen uns mit den horrenden Einlösegebühren herumschlagen. Und sechs Wochen warten, ob der Scheck wirklich akzeptiert und verrechnet wird.

Die Angabe von Nettopreisen in KDP
Und wieder, Amazon, wir sind hier in Europa und noch genauer in Deutschland. Bei uns ist es nicht vorgesehen, Nettopreise anzugeben, auf die eine sales tax gesetzt wird. Wir haben Endkundenpreise inklusive(!) Mehrwertsteuer. Ist das so schwer, einen Shop dementsprechend einzurichten? Für andere Shopbetreiber nicht.
Das heißt, wir dürfen uns nicht nur ausrechnen, wie der Verkaufspreis netto ausfällt. Nein, wir dürfen ihn auch noch mit aktuell 3% Mehrwertsteuer ansetzen. Das heißt, solange die EU nicht Luxemburgs Alleingang kippt und wir alle Preise neu angeben dürfen, diesmal mit 15%. Oder Luxemburg den Steuersatz von sich aus insgesamt verändert. Und wir ihn wieder umschreiben dürfen. Oder mit der geplanten Harmonisierung im EU-Binnenmarkt 2015 dann ohnehin noch einmal umschreiben dürfen. Bei allen Titeln. Das sind bei mir derzeit 280. Ich freue mich jetzt schon darauf.
Und wenn wir schon dabei sind: bei Komma fünf wird kaufmännisch aufgerundet. Und zwar konsequent. Und nicht einmal ab- und einmal aufgerundet.

Die Listenpreise in KDP
Das wäre einen eigenen Blogeintrag wert. Wir als Autoren setzen diesen (ohnehin schon bescheuerten) Nettopreis fest. Könnte man da nicht erwarten, dass du dich an diesen Preis hältst?
Und wir Autoren uns nicht nur wundern, warum es bei manchen Preisen zu einer "Schwundmasse" von ein- und zweistelligen Centbeträgen kommt. Sondern ärgern, weil dir das Problem seit über einem Jahr bekannt ist. Und du es bis jetzt nicht löst. Oder nur teilweise. Ohne vernünftige Erklärung, wie es überhaupt dazu kommt.


Ich bin mit meiner Liste tatsächlich durch, mein Schatz. Weißt du, was mich selbst erschreckt? Wie lang sie ist.
Da mögen Punkte dabei sein, die andere Partner nicht so streng sehen oder ernst nehmen wie ich. Ich dagegen werde die besinnliche Jahreszeit und das ausklingende Jahr auch dazu nutzen, mir über unser weiteres Verhältnis in Ruhe meine Gedanken zu machen.


Kommentare:

  1. Applaus! Wenigstens hast du es mal alles dokumentiert und aufgeschrieben. Wie schade, dass die Amazone es nicht lesen wird. (Kann sie überhaupt lesen? *g*)

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  2. Moin moin,
    ich habe ebenfalls ein Buch über KDP veröffentlicht und dasselbe Buch in der Printversion über CreateSpace. Die von Ihnen angegebenen Punkte existieren zwar, haben mich aber bisher nie gestört.

    Meine Frage an Sie ist nun: Was wäre die Alternative, wenn Sie sich von Amazon scheiden lassen?
    Bei Lulu.com wurde mein E-Book nicht angenommen, weil es weder auf Englisch noch auf Französisch ist. Bei Kobo ist es erhältlich, dort konnte ich auch den Bruttopreis von 7,99 Euro eingeben - verkauft wird es merkwürdigerweise dennoch für 7,98 Euro. Bei Kobo bekomme ich auch 80 % vom Nettoverkaufspreis - allerdings nur theoretisch, weil Kobo erst ab 100 USD (!!!) auszahlt und Amazon schon ab 10 Euro. Abgesehen davon verkaufe ich über Amazon mehr als 25 Mal mehr Bücher als über Kobo und immerhin 10 Mal mehr als über mein Blog.

    Wohin würden Sie gehen?

    Gruß Miriam

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  3. Liebe Miriam,

    das ist in der Tat nicht leicht oder befriedigend zu beantworten. An Amazons Größe kommt man (inzwischen) nicht so ohne Weiteres vorbei. Als Verlag habe ich es zum Glück etwas leichter, einen Distributor zu nutzen und damit auch weitere Shops beliefern zu lassen. Deren Einkünfte machen tatsächlich auch bei mir nur einen Bruchteil der Einnahmen aus, die ich über Amazon erziele.
    Würde ich also rigoros auf einen Verkauf über Amazon verzichten, ginge das nicht ohne deutliche Einbußen. Eine Alternative für mich ist es, den direkten Vertrieb über KDP aufzugeben und mit der Auslieferung auch hier meinen Distributor zu beauftragen. Damit ließen sich auf einen Schlag gut die Hälfte aller Kritikpunkte beseitigen.

    Ich werde niemanden dazu ermuntern, *nicht* über Amazon zu verkaufen.
    Es war mir vor allem wichtig, den Blick für die Punkte zu schärfen, die bei Amazon kritikwürdig sind und sie sich bewusst zu machen.

    CreateSpace würde ich auch weiter nutzen. Das ist ein eigenständiges Unternehmen im Amazon-Konzern. Das sollte man auch nüchtern kaufmännisch sehen. Es geht ja nicht um einen Feldzug gegen das Unternehmen. Meine Kritik betrifft ja fast ausschließlich die KDP-Plattform.
    Beim eBook-Verkauf sollte man sich so früh wie möglich auf eine breite Basis an Shops stellen, um von keinem allzu abhängig zu sein. Sei es Amazon oder ein anderer.

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  4. Lieber Thomas Knip,

    ich schätze Deine Erklärungen, wie man mit dem Finanzamt umgeht, wie man Preise berechnet etc.
    Ja, ich bin Autorin, aber ich bin auch Kauffrau. Für eine Kauffrau ist es nicht schwer, einen Dreisatz zu rechnen und einen Rechnungsbeleg an amazon zu fertigen. Ich kann mir auch eine TIN besorgen und kriege meine Abrechnung für USA auf's Konto. Warum also plötzlich die Ansprache eines betrogenen Lovers?
    Kein Verlag hat mir bisher eine Abrechnung geschickt, die mein Finanzamt nicht überfordert hätte. Allerdings hat mir auch kein Verlag bisher monatlich die Tantiemen ausgezahlt und zwar pünktlich und auf den Pfennig genau. Und kein Verlag hat mir bisher die Möglichkeit gegeben, innerhalb von Stunden mein Manuskript verkaufsreif zu stellen. Von den Konditionen ganz zu schweigen. Ich hatte auch noch nie einen Verlag, der 3 % MwSt in Luxemburg abführt. Was für Geschenke! Aber amazon ist nicht unser Verlag sondern unser Vertriebspartner.
    Wenn Du amazon nicht mehr als Liebhaberin haben willst, also ich werde ihn Jeff nennen, wenn es ein Junge wird!

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  5. Vorab: im Bezug auf KDP arbeitet Amazon als Shop und/oder Vertrieb, nicht als Verlag. Du kannst einen Verlag nicht mit einem Shop vergleichen.

    Seltsamerweise erhalte ich von meinen deutschen Vertrieben klare, nachvollziehbare und korrekt erstellte Aufstellungen. Das heißt nicht, dass es nicht auch hier schwarze Schafe gibt, wie auch bei Verlagen. Nur macht es sich Amazon schon sehr einfach.

    Und, richtig, das was Amazon ankündigt, überweisen sie auch. Nur mache ich inzwischen hinter die den Ankündigungen zugrunde liegenden Abrechnungen ein Fragezeichen. Und du verfolgst die Diskussionen dazu auf Facebook doch selbst, um zumindest zu erahnen, dass ich kein Einzelfall bin.

    Die Konditionen sind unter dem Strich schlechter als bei anderen Anbietern. Das erlaubt einem auch der einfache Dreisatz zu ermitteln. Es ist halt die Frage, zu welchem Preis man etwas anbietet. Bewegt man sich stets auf Amazons Sonnenseite, geht es einem dort natürlich am besten.

    Was das "innerhalb von Stunden" betrifft: Ich habe auch schon drei Tage gewartet. Und bei beam eBooks ist das "innerhalb von Sekunden". Das Anlegen, das Hochladen, das Aktualisieren.

    Und du musst bitte - nicht nur - mir erklären, wie du deine US-Abrechnungen als Überweisung auf ein (deutsches) Konto erhältst.

    Nika, du hast jetzt gerade einmal zwei eBooks online und bist (laut Einstelldatum) seit Sommer aktiv.
    Ich habe 280+ Titel online, nutze KDP seit Oktober 2009 und erlaube mir daher die Feststellung, dass ich deinen Liebhaber schon etwas länger kenne. Die Phase des Verliebtseins ist bei mir längst vorbei.

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  6. Richtig, Thomas, amazon ist unser Vertriebspartner. Dennoch erlaube ich mir, die Konditionen mit denen der mir bekannten Verlage zu vergleichen und komme zu dem Schluss, dass ich als Self Publisher besser ohne Verlag fahre, jedenfalls bei amazon. Ja ich habe die Diskussion über die Stellen hinter dem Komma verfolgt. Ich habe sie allerdings nicht verstanden.Die Art des Auf- bzw. Abrundens ist absolut üblich.
    Sicher bist Du länger und mit viel mehr Titeln bei amazon. Könnte es sein, dass es auch in Deinem Geschäftsinteresse liegt, festzustellen, dass eine Konzentration auf KDP (wo jeder Anfänger selbst einstellen kann) schädlich ist???
    Ich kann jedenfalls für mich sagen: amazon, 100 Prozent Daumen hoch.

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  7. Die Stellen hinter dem Komma gehen wir mal in Ruhe auf Facebook durch. Du wirst das verstehen, wenn du mal 5 oder mehr Titel hast und es auf einen Blick siehst.

    Eine Konzentration auf einen Anbieter (oder Kunden) ist für jeden ungünstig. Damit entsteht ein Abhängigkeitsverhältnis.
    Das erkennen inzwischen selbst die US-Autoren, die vor einem Jahr noch auf Amazon geschwört haben und nun auf Select verzichten und ihre Titel lieber zeitgleich auch bei Barnes & Noble und Kobo veröffentlichen.
    Und, ja, ich habe mich das vergangene Jahr zu sehr auf Amazon konzentriert und andere Anbieter vernachlässigt. Kaufmännisch leichtsinnig.

    Du hattest mit deinem Roman jetzt eine tolle Erfahrung. Die hatte ich auch. Lass uns wieder sprechen, wenn die See etwas rauer geworden ist.

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  8. Danke! Sicherlich "Food for Thought" für eine In-Kürze-Kindle-Erstveröffentlichende wie mich... Ich werde diese Punkte auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.

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  9. Es geht ja auch nicht darum, jemandem von KDP oder Amazon abzuraten. Es ist aber eben auch nie verkehrt zu wissen, welche Macken es gibt.

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    1. Nein, als Abraten habe ich das auch nicht aufgefasst. :) Aber ich halte es für wichtig, sich zu informieren, wenn man seine Sachen an den Markt bzw. Kunden bringen will.

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  10. Paßt auf, daß Ihr euer Konto bei Amazon nicht mal versehendlich sperrt. Zur Sache: Ich bin im August 2011 zu Amazon gekommen und war voller Begeisterung über diese Plattform. Die Betonung lege ich auf war… Anfang Dezember habe ich mich versehendlich ausgesperrt. Die Folge war natürlich eine vorrübergehende Sperrung meines Accounts. Um mich zu identifizieren verlangte man nun meine Telefonnummer mit der Endnummer ….46. Diese Seite war allerdings schon in Englisch gehalten doch dazu später. Ich wußte, das ich eine solche Telefonnummer einmal besessen habe doch das ist schon eine Ewigkeit her. Nach drei Versuchen mit der falscher Nummer wurde das Konto gesperrt. Und nun wird es krank!! Wie schon gesagt war die Seite zur Identifizierung auf englisch. Ein Menüpunkt verwies mich auf die Kontaktaufnahme mit dem Support. Daraufhin öffnete sich ein Untermenü mit der Auswahl zum telefonischen Kontakt. Hier konnte man sein Land eintragen und sich sofort anrufen lassen. In der Meinung, daß sich nun auch ein deutscher Support meldet bekam ich einen Anruf aus den USA. Super, ich verstehe ja auch soviel englisch… NATÜRLICH NICHT!!! Auf der KDP Seite suchte ich nun nach dem deutschen Support. Hier fand ich aber nur die Anmerkung: „Um Kontakt mit dem Support aufzunehmen melden Sie sich bitte an“. Ja na klar!! Also schilderte ich das Problem Via E-Mail an Amazon selbst, mit der Bitte dies an den KDP Support weiterzureichen. Das hat dann geklappt. Nun sollte ich das Konto zurücksetzten. Dazu bekam ich einen Link. Ich legte ein neues Paßwort an in der Hoffnung nun endlich wieder Online zu sein. Doch die Meldung war die gleiche wie zum Anfang schon beschrieben. Ich schieb an den Support zurück und erklärte die Situation. Prompt bekomme ich am folgenden Tag wieder die Meldung das ich mein Paßwort zurücksetzten soll. Das ganze erfolgte drei Mal und ich wurde sauer. Bis hierhin verging nun schon eine geschlagene Woche. Nun drohte ich an mein Konto gänzlich zu kündigen sowie alle Titel auf anderen Plattformen zu veröffentlichen und in Blocks darüber zu berichten. Und siehe da, es meldete sich nun endlich ein direkter Ansprechpartner mit dem ich nun Via Mail kommunizieren konnte. Dieser jedoch hielt es für nötig mir klar zu machen, daß ich angeblich mit den mitgeteilten Benutzerdaten überhaupt kein Konto verknüpft habe. Na super!!! Im gleichen Atemzug erklärte er mir aber, daß ich versuchen soll meine Emailadresse zu ändern. Wie paßt das denn nun zusammen? Daraufhin kündigte ich das Konto welches ich nach seiner Meinung ja gar nicht besitze und bis Dato eben auch nicht 150,- Eur verdient habe. Die Kündigung ging schnell von statten. Nach und nach kamen nun auch die Umsätze auf mein Konto überwiesen. Durch die Kündigung wurden aber auch die Mindestumsätze in USA und England zurückgesetzt welche kleckerweise Via Check zugestellt wurden. Amazon.UK verschickt Verrechnungschecks der Deutschen Bank. Diese konnte ich ohne weitere Gebühren auf mein Konto einlösen. Das Problem ist und bleibt aber wieder einmal amazon.Com Von dort habe ich nun zwei Checks bekommen. Diese aus Seattle stammenden Checks kann ich gar nicht einlösen. Denn ein Check ist über 7,88$ und der zweite, heute eingegangene ist über 12,63$. Das Problem ist, daß ich für die Einlösung dieser Checks je 25€ Bankgebühren abdrücken müßte. Damit bezahle ich mehr als ich einspiele. Hura!! Ich schenke Amazon also 20,51$ oder umgerechnet ca. 26,66€ Ein weiteres Problem ist, das ich bis heute auf meine Umsatzübersicht vom November warte da dieser zum Zeitpunkt der Kündigung noch nicht einsehbar war. Warum ist der Support bei solchen Problemen ausschließlich englisch? Warum bekommt man nur schleppend oder gar keine Antworten auf Fragen? Warum sind diese Leute nicht in der Lage das Konto einfach wieder frei zu schalten? Und warum kann ich Auslandsbeträge nicht auf mein jetzt bestehendes Konto gutschreiben.

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  11. Wow...., sehr hilfreicher Artikel.

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